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Ausreden gibt es immer. Chancen nicht.

Autor: Gerjet Kleine-Weischede (Seite 1 von 4)

„Und es hat XING gemacht…“ – Aktualisierung von „XING für die Jobsuche“ erschienen

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XING ist und bleibt ein absolut wichtiges Tool, für Angestellter und Selbständige genauso wie für Netzwerker und Job-Sucher. Für letztere haben Lars Hahn und Martin Salwiczek vom Bildungsträger LVQ 2014 eine Artikelserie begonnen, die Schritt für Schritt begleitet – angefangen von der Einrichtung des Profils über die Erstellung eines ansprechenden Portfolios bis hin zur richtigen Nettiquette auf XING.

Weitere Themen, die behandelt werden, sind u.a. die Möglichkeiten des XING-Stellenmarkts, die Auswahl des richtigen Profilfotos und der Aufbau von digitaler Reputation durch aktiven Austausch in den XING-Gruppen.

Diese Artikelserie ist jetzt im vergangenen Monat neu überarbeitet als eBook mit dem Titel „XING für Jobsuche und Bewerbung – Tipps und Tricks“ erschienen.

Ich kann dieses eBook uneingeschränkt empfehlen; die Artikel sind inhaltlich tiefgehend und mit einer charmanten „Schreibe“ gut zu lesen. Selbst langjährige XING-Nutzer lernen heir noch einiges hinzu.

In eigener Sache – chancenmacher.de in neuem Gewand

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Nach mehreren Jahren bin ich jetzt den nächsten Schritt gegangen – ab sofort gibt es chancenmacher.de auch auf chancenmacher.de…

Bislang war nur eine Weiterleitungsdomain aktiv, die auf eine Jimdo-Seite weiterleitete. Aber ab jetzt gibt es alle Inhalte unter einer Domain. Manches wird vielleicht noch nicht sofort reibungslos laufen, auch, weil ich mich in WordPress noch ein bisschen einfuchsen muss. Ich danke aber für das Verständnis und freue mich auf Rückmeldungen.

Da jetzt alles „unter einem Dach“ ist werde ich hoffentlich auch wieder in deutlich regelmäßigeren Abständen neue Artikel veröffentlichen… 😉

„Lerne lieber ungewöhnlich!“ – Von Seminaren und MOOCs

geralt / pixabay.com

Gebildete Menschen sind den ungebildeten genauso überlegen wie die Lebenden den Toten.Aristoteles, griechischer Philosoph (384 – 322 v. Chr.)

Es ist schon eine ziemlich harte Aussage, die der gute Aristoteles da getroffen hat – gleichzeitig scheint er aber gut in die Glaskugel geschaut zu haben, denn Wissen und noch viel mehr das Wissen um die praktische Anwendung des Wissens ist eine Schlüsselkompetenz im Arbeitsleben, damals wie heute. Was neu ist, ist zum einen das Tempo, in dem Wissen aufgenommen, verarbeitet und angewendet werden muss – zum anderen ist es die Halbwertzeit von Wissen. Der Begriff des „lebenlangen Lernens“ ist arg überstrapaziert, deswegen aber nicht weniger richtig und wichtig. Weiterlesen

„Guten Tag, herzlich willkommen…“ – Das 1×1 des Bewerbungsgesprächs

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Alles sauber geblieben? Sitzt die Kleidung gut? Noch einmal tief durchatmen… Du schaffst das! Oh, jetzt geht’s los…

Gratulation – Sie haben es geschafft! Sie konnten mit Ihren Bewerbungsunterlagen punkten und wurden zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Obwohl – Sie haben sich ja schon mit Ihren Unterlagen beworben…

OK, Sie konnten mit Ihren Bewerbungsunterlagen punkten und wurden zum Vorstellungsgespräch… Nee, mit Ihren Unterlagen haben Sie sich ja auch irgendwie schon vorgestellt…

Nennen wir das Kind beim Namen: Sie befinden sich im Einstellungsgespräch!

Im ersten Moment mag das wie eine Spitzfindigkeit wirken, aber ich möchte, dass wir von dem sprechen, was es ist – einem Einstellungsgespräch. Weiterlesen

„Hello, Goodbye…“ – So gelingt der Job-Wechsel

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In meinem Leben gibt es eine wichtige Veränderung – ich habe einen neuen Arbeitgeber!

Egal, warum und wie Sie Ihren Arbeitgeber wechseln – so ein Wechsel will gut überlegt und noch besser vorbereitet sein…

Denn Sie fangen nicht nur etwas Neues an, sondern hören auch mit etwas Altem auf.

Deshalb gilt es, einige Dinge beim Job-Wechsel zu beachten:

 

  • Finden Sie den richtigen Zeitpunkt!

Prüfen Sie regelmäßig, ob sich Ihre Arbeit für Sie noch „richtig“ anfühlt. Klar, einen schlechten Tag bei der Arbeit hat jeder mal. Vielleicht auch mal eine schlechte Woche. Aber sollten Sie über einen längeren Zeitraum beim Gedanken an Ihre Arbeit Aggression, Langeweile oder Opposition verspüren, dann sollte Sie das nachdenklich machen.

Denn das Leben ist eindeutig zu kurz für schlechte Jobs…

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„Aufstehen, Krone richten, weiterlaufen“ – Vom Umgang mit Scheitern

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„Doof! Doof, doof, doof!!!!!“ Schon fliegen die Figuren über das Spielbrett und der Spielspaß, den unsere Familie gerade noch hatte, ist vorbei…

Mein Sohn verliert nicht gerne beim Spielen – wie es vermutlich niemanden gibt, der das gerne tut.

Verlieren, scheitern, hinfallen – das tut weh.

Erst recht beruflich – Menschen, die im Job scheitern, die arbeitslos werden, sind häufig sehr gekränkte Menschen.

Das Selbstbewusstsein ist beschädigt, die Lebensfreude verletzt.

Nicht wenige ziehen sich zurück, meiden Kontakt und betrauern die Situation, manchmal mit einer gehörigen Portion Selbstmitleid.

So menschlich dieses Verhalten ist, so schädlich ist es mit Blick auf die Zukunft. Das Selbstmitleid trifft nämlich nicht immer auf Mitleid der Mitmenschen. Die Erde dreht sich weiter, das Leben schlägt neue, spannende Kapitel auf. Menschen, die mit ihrem Scheitern hadern, schlagen immer wieder das gleiche Kapitel auf. Sie versuchen, durch die fortwährende Beschäftigung mit der Situation ihr Scheitern zu verarbeiten und zu klären.

So sinnvoll Reflexion sein kann – in manchen Situationen geht es darum, aufzustehen, weiter zu gehen und das gesetzte Ziel zu erreichen.

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„Kann ich, kann ich nicht, kann ich, kann ich nicht…“ – Vom Umgang mit Stärken und Schwächen

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35 Bücher, unzählige Tools für Beratung und Coaching sowie jede Menge praxisnahe Blog-Artikel – bislang konnte man den Eindruck gewinnen, es gäbe nichts, was Svenja Hofert als eine der besten Coaches Deutschlands nicht schon gemacht hätte.

Falsch gedacht – denn Svenja Hofert ruft nun unter dem Hashtag #wassindstaerken zu ihrer ersten Blog-Parade auf.

In diesem Sinne – auf geht’s!

 

„Keiner kann alles – aber niemand kann nichts!“ Diese Aussage ist uralt, hat aber nichts von Ihrer Richtigkeit eingebüßt. Sich seiner Stärken und Schwächen bewusst zu sein, hilft Ihnen, genauer zu erkennen, welche Bereiche Ihre „Schokoladenseiten“ sind und welche nicht.

 

Moment: Stärken und Schwächen?

 

Nein: Stärken Sie Ihre Stärken!

 

Ihre Arbeits- und Lebenszeit ist zu kurz, um mit mühseliger, harter Arbeit aus Ihren Schwächen im Idealfall nur durchschnittliche Stärken zu machen.

Warum?

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95-4-1, 80/20, 30% – Mathematik für Job-Suchende

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Wenn es in der Schule etwas gab, wo meine Leistungen noch schlechter waren als bei den Bundesjugendspielen, dann war es das Fach Mathematik. Ich bin der Referendarin, bei der ich damals in der 12. Klasse Unterricht hatte, noch heute dankbar, dass ich genügend Punkte hatte, um Mathe abzuwählen – sonst wäre es wohl Essig gewesen mit meinem Abitur…

Aber heute soll es nicht um Kurvendiskussionen oder Algebra gehen – sondern um Zahlen und Prozentwerte, die für die Job-Suche wichtig sind.

95-4-1

Aus vielen Gesprächen mit Personalern und der Praxis als Job-Coach weiß ich, dass es bei der Form der Bewerbung eklatante Unterschiede gibt.

Jeder von uns hat etwas, das ich einen „Komfortkanal“ nenne – eine Form, sich bei Firmen und Unternehmen zu bewerben.

Egal ob Initiativbewerbung oder Reaktion auf ein veröffentlichtes Stellenangebot: Von 100 Bewerbern senden ca. 95 ihre Unterlagen direkt schriftlich zu, sei es per Mail, per Formular oder im Briefumschlag.

Ca. 4 von 100 Bewerbern nehmen vorab telefonisch Kontakt mit dem Unternehmen auf, um etwaige Fragen zu klären oder den Namen des zuständigen Personalers zu recherchieren.

Und der letzte verbliebene Bewerber sucht den direkten persönlichen Kontakt vor Ort.

Versetzen Sie sich doch bitte einmal in die Rolle des Personalers, vor dem 100 Bewerbungsmappen liegen.

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„An einer Hand abzuzählen“ – Basics für die Job-Suche

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„Haben Sie noch einen speziellen Tipp für mich?“ – das ist eine Frage, die mir in meinem Alltag als Job-Coach häufiger von Job-Suchenden gestellt wird.

Und die Fragestellung ist absolut richtig – es kann (fast immer) nur um spezielle Antworten gehen. Ich habe unter den Job-Suchenden, die ich berate, höchst unterschiedliche Personen und Persönlichkeiten:

– Migranten

– Introvertierte

– Mini-Selbständige

– Akademiker (ja, teilweise sind es auch Singles mit Niveau… 😉

– ungelernte Kräfte ohne Führerschein

– langjährige Soldaten

 

Jede dieser Personen hat seine/ihre ganz spezielle Fragestellungen.

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„Alles nur heiße Luft?“ – Bewerbungs-Schummeleien und ihre Folgen

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Es waren ein paar Konfigurationsschritte, dann war es vollbracht – alle Anforderungen wurden erfüllt und der Erfolg am Markt war absehbar. Die Rede ist von 11 Millionen Fahrzeugen, bei denen Volkswagen die Software manipuliert hat. Dadurch gaukelt das System in einem extra Prüf-Modus vor, die geltenden Schadstoffwerte einzuhalten – sobald der Stecker jedoch wieder gezogen ist, wird ein Vielfaches der zulässigen Massen an CO2 & Co. in die Luft geblasen. Der Skandal hat die Aktie fast ein Drittel ihres Werts verlieren lassen, ganz zu schweigen vom Imageverlust – das ganze Ausmaß ist noch nicht abzusehen. Mehrere Jahre ging es gut, aber jetzt bricht die Hölle über VW herein…

„Die haben halt ein bisschen geschummelt…“

 Svenja Hofert macht in ihrem engagierten Artikel sich und ihrem Ärger berechtigt Luft, dass dieser Betrug als Schummelei verniedlicht wird. Schließlich geht es hier nicht um Versehen oder Zufälle, sondern um geplante und millionenfach wiederholte bewusste Vorgänge. Spätestens seit der Affäre um den telegenen ehemaligen Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist klar, dass auch in beruflichen Dingen kräftig hinters Licht geführt und der Arbeitgeber bewusst getäuscht wird.

 Nicht wenige halten es für ein Kavaliersdelikt, den Lebenslauf zu „frisieren“, das Zeugnis zu „tunen“ oder Phantasie-Zertifikate beizulegen. Plötzlich wird aus dem Urlaub am Ballermann ein akademischer Auslandsaufenthalt; dank Photoshop verbessert sich die Abschlussnote um Welten. Welche unangenehmen und drastischen rechtlichen Folgen solche Tricksereien haben, darüber machen sich die meisten keine Gedanken – oder wischen sie schnell beiseite.

Daher finden Sie hier Fälle aus der Praxis – zur Nachahmung ausdrücklich nicht empfohlen…

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