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Ausreden gibt es immer. Chancen nicht.

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„Alles nur heiße Luft?“ – Bewerbungs-Schummeleien und ihre Folgen

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Es waren ein paar Konfigurationsschritte, dann war es vollbracht – alle Anforderungen wurden erfüllt und der Erfolg am Markt war absehbar. Die Rede ist von 11 Millionen Fahrzeugen, bei denen Volkswagen die Software manipuliert hat. Dadurch gaukelt das System in einem extra Prüf-Modus vor, die geltenden Schadstoffwerte einzuhalten – sobald der Stecker jedoch wieder gezogen ist, wird ein Vielfaches der zulässigen Massen an CO2 & Co. in die Luft geblasen. Der Skandal hat die Aktie fast ein Drittel ihres Werts verlieren lassen, ganz zu schweigen vom Imageverlust – das ganze Ausmaß ist noch nicht abzusehen. Mehrere Jahre ging es gut, aber jetzt bricht die Hölle über VW herein…

„Die haben halt ein bisschen geschummelt…“

 Svenja Hofert macht in ihrem engagierten Artikel sich und ihrem Ärger berechtigt Luft, dass dieser Betrug als Schummelei verniedlicht wird. Schließlich geht es hier nicht um Versehen oder Zufälle, sondern um geplante und millionenfach wiederholte bewusste Vorgänge. Spätestens seit der Affäre um den telegenen ehemaligen Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist klar, dass auch in beruflichen Dingen kräftig hinters Licht geführt und der Arbeitgeber bewusst getäuscht wird.

 Nicht wenige halten es für ein Kavaliersdelikt, den Lebenslauf zu „frisieren“, das Zeugnis zu „tunen“ oder Phantasie-Zertifikate beizulegen. Plötzlich wird aus dem Urlaub am Ballermann ein akademischer Auslandsaufenthalt; dank Photoshop verbessert sich die Abschlussnote um Welten. Welche unangenehmen und drastischen rechtlichen Folgen solche Tricksereien haben, darüber machen sich die meisten keine Gedanken – oder wischen sie schnell beiseite.

Daher finden Sie hier Fälle aus der Praxis – zur Nachahmung ausdrücklich nicht empfohlen…

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“Kling, kling!” – Warum die Zeit für Fort- und Weiterbildungen gut investiert ist

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In den letzten Wochen habe ich in Bezug auf meinen Blog ein bisschen geschwächelt. Aber nicht, weil mich mein innerer Schweinehund überwunden hätte – nein, ganz im Gegenteil: Motiviert habe ich den Kurs „Mein digitales Ich“ absolviert, mich in einer internen Fortbildung mit dem Thema “Psychische Erkrankungen” befasst und befinde mich mitten in den Prüfungen für das Zertifikat „Frühe Hilfen“.

 

„Lernen ist wie Rudern gegen den Strom – sobald man aufhört, treibt man zurück“ ist ein altes, aber wahres Bonmot. Zu viele Menschen verlassen sich auf ihr in der Ausbildung oder im Studium erworbenes Wissen. Manch einer hat nach 13 Jahren Schule und weiteren fünf Jahren Universität auch einfach die Nase voll vom ständigen Lernen!

Aber dann kommt der Alltagstrott.

Hobbies und Freundschaften fordern viel zeitlichen Einsatz. Eine Familie wird gegründet und es bleibt wenig Zeit für die persönliche Fortbildung. Die Vorgesetzte hält nicht viel von internen Weiterbildungen, weil sie eine ständige und kostenaufwändige Vertretungslösung am Arbeitsplatz erfordern. Oder nur ein bestimmter Personenkreis im Unternehmen darf an Fortbildungen teilnehmen. Und so kommt es, dass dann bei vielen Arbeitnehmern das fachtheoretische Wissen auf dem Stand von vor 15 Jahren ist – einer Zeit, in der die Digitalisierung noch so aussah:

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„F*ck that $h1t!“ – Wenn die Zeit für einen Job-Wechsel gekommen ist

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„Guten Morgen…“ – „Selber!!!“

 

Es gibt Tage, an denen sind Sie einfach nicht Sie selbst. Alles nervt Sie, niemand kann es Ihnen recht machen und das Einzige, was Sie zum Aufstehen motiviert hat, ist der dem Arbeitstag folgende Feierabend.

Klar, solche Tage kennt jeder – mancher hat davon mehr, der andere weniger…

Was aber, wenn der Ausnahmefall bei Ihnen längst der Regelfall ist?

Dann sollten Sie schauen, ob es bei Ihnen Zeit für einen Job-Wechsel ist!

Ziehen Sie Bilanz!

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  • Checken Sie zuallererst, ob die Situation tatsächlich so verfahren ist oder ob Sie einfach nur urlaubsreif sind.
  • Notieren Sie über 2-3 Tage hinweg Ihre Tätigkeiten und Ihre Emotionen dabei; das ermöglicht Ihnen, zu erkennen, ob Stellenprofil, Tätigkeiten und Motivation noch ein gutes Matching ergeben.
  • Machen Sie eine Übersicht, welche konkreten, nachweisbaren Erfolge Sie in Ihrer bisherigen Tätigkeit (nicht) erreichen konnten.
  • Erstellen Sie eine Entscheidungsmatrix (z.B. pro-contra-Liste), was für und was gegen eine weitere Tätigkeit in Ihrer Position spricht.

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“Wer bin ich?” – Persönlichkeitstests als Hilfsmittel für die Jobsuche

Wer sind Sie eigentlich?

 

In Deutschland neigen wir dazu, die Frage “Wer bist du?” mit der Nennung unserer beruflichen Tätigkeit zu beantworten – oder haben Sie schon einmal erlebt, dass Ihnen jemand in epischer Breite seine spirituellen, politischen und emotionalen Einstellungen, gepaart mit einem gepflegten Überblick über Hobbies und Interessen, dargelegt hat?

Eher nicht.

Wer aber (plötzlich) arbeitslos ist sieht sich damit konfrontiert, andere Antworten zu geben. Der Status “arbeitslos” ruft bei vielen auch generell eine Sinnfrage hervor:

  • Was macht mich als Persönlichkeit aus?
  • Welche positiven und negativen Charakterzüge habe ich?
  • Welches (ungenutzte) Potential schlummert in mir?
  • Welche (Neu-)Orientierung liegt vor mir?

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„I just called to say I want the job…“ – Ein Plädoyer für die telefonische Bewerbung

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Welche Erfolg versprechenden Möglichkeiten gibt es eigentlich, um sich zu bewerben? Logo, der Klassiker: Die schriftliche Bewerbung. Aber wir sind ja digital: XING. LinkedIn. Oder auch mit einer viralen Mixed-Kampagne aus Blog, Twitter und YouTube. Nicht so der Online-Typ? Dann bleiben natürlich auch noch Karriere- und Fach-Messen. Oder per Telefon… Moment mal: Telefon? Schon komisch, aber wenn’s um den direkten Draht zu den Entscheidern geht, dann werden viele Helden der Schrift plötzlich blass um die Nase. Und schon kommen die ersten Einwände…

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“Geht ja gar nicht!” – Unerlaubte Fragen im Vorstellungsgespräch

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„Haben Sie einen Freund?“, „Wie ist Ihr aktueller Kontostand?“, „Wie oft waren Sie im letzten Jahr krank?“…

 

„Unverschämheit…“ mögen viele BewerberInnen auf solche Fragen von Personalern reagieren. Und in der Tat – es gibt eine Menge äußerst fragwürdiger Fragen und Themenfelder, die in einem Vorstellungsgespräch höchstrichterlich nichts zu suchen haben. Aber es gibt auch Ausnahmen, die jedoch streng geregelt sind.

 

Im Bewerbungsgespräch gelten nach gängiger Rechtsprechung Fragen zu den folgenden Themen als unzulässig:

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“Das Leben ist wie ein Schachtel Pralinen…” – Mit Forrest Gump durchs Jobleben

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Es gibt wenige Filme, die mich nachhaltig beeindruckt haben – “Forrest Gump” ist definitiv ein prägender Film. Das Spannende: Wenn man einmal die ganze Zuckerkruste abnimmt, dann lässt sich für den eigenen Lebens- und Berufsweg eine schlagkräftige Strategie ableiten – die “Forrest-Gump-Strategie”…

 

Verschroben, behindert, anders – das Leben ist nicht gerade nett zu Forrest Gump. Trotzdem geht er unbeirrt seinen ganz eigenen Weg. Für sein Vorwärtskommen setzt er auf klare Charakterzüge und Verhaltensweisen: Er ist zielstrebig, vermeidet Ballast, ist ausdauernd und nimmt Erfolge wahr.

Nutzen auch Sie die „Forrest-Gump-Strategie“!

 

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„Hey, was ist letzte Preis?!“ – Wie die Gehaltsverhandlung gelingt

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Nanu, in der Post ein langer Umschlag: Klasse, ein Vorstellungsgespräch! Der Termin rückt näher, der Herzschlag steigt. Dann ist es soweit – der Tag X ist da!

Rechtzeitig vor Ort, freundliche Begrüßung, angenehme Gesprächsatmosphäre – alles läuft gut. Doch dann kommt die Frage, vor der sich so viele fürchten: „Wie sehen Ihre Gehaltsvorstellungen aus?“ (Es sei denn, Ihre neue Stelle ist tarifgebunden.)

Viele Bewerber sind sehr unsicher, wie sie an dieser Stelle richtig agieren.

So geht’s schon mal nicht:

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„Dann mach ich’s eben selber!“ – Wege in die Selbständigkeit

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Nervt Ihre Arbeit Sie nur noch an? Hätten Sie einen viel besseren Plan, wie die komplizierte Aufgabe schnell und effizient umgesetzt werden könnte? Ärgern Sie sich darüber, dass Ihre Kollegen es an Eifer und Motivation vermissen lassen?

In solchen Situationen entscheidet sich, ob der Gedanke „Ich will mein eigener Chef sein“ nur eine spinnerte Idee ist oder ein tragfähiges Konzept sein kann.

Richtig durchdacht und vorbereitet kann eine Existenzgründung ein guter Weg in eine sichere und unabhängige Zukunft sein. Blauäugig umgesetzt kann Ihnen ein finanzieller Schaden entstehen, an dem Sie noch Jahre zu knabbern haben…

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„Wie ein starker Espresso“ – 10 Kickstarter für Job-Suchende

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„Guten Morgen!“ … ??? „GUTEN MORGEN!!!“ – Na, noch nicht richtig wach? Fehlen Ihnen gerade zündende Ideen für die Job-Suche abseits von Jobbörse & Co.?

Höchste Zeit für einen Kickstarter, der Ihnen frische Ideen und neue Sichtweisen rund um Bewerbung und Karriere gibt.

Einen? Hier gibt es gleich 10 Kickstarter – und die sind alles andere als kalter Kaffee!

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