chancenmacher.de

Ausreden gibt es immer. Chancen nicht.

Schlagwort: Bewerbung (Seite 1 von 2)

„Guten Tag, herzlich willkommen…“ – Das 1×1 des Bewerbungsgesprächs

3dman_eu / pixabay.com

Alles sauber geblieben? Sitzt die Kleidung gut? Noch einmal tief durchatmen… Du schaffst das! Oh, jetzt geht’s los…

Gratulation – Sie haben es geschafft! Sie konnten mit Ihren Bewerbungsunterlagen punkten und wurden zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Obwohl – Sie haben sich ja schon mit Ihren Unterlagen beworben…

OK, Sie konnten mit Ihren Bewerbungsunterlagen punkten und wurden zum Vorstellungsgespräch… Nee, mit Ihren Unterlagen haben Sie sich ja auch irgendwie schon vorgestellt…

Nennen wir das Kind beim Namen: Sie befinden sich im Einstellungsgespräch!

Im ersten Moment mag das wie eine Spitzfindigkeit wirken, aber ich möchte, dass wir von dem sprechen, was es ist – einem Einstellungsgespräch. Weiterlesen

95-4-1, 80/20, 30% – Mathematik für Job-Suchende

Pixapopz / pixabay.com

Wenn es in der Schule etwas gab, wo meine Leistungen noch schlechter waren als bei den Bundesjugendspielen, dann war es das Fach Mathematik. Ich bin der Referendarin, bei der ich damals in der 12. Klasse Unterricht hatte, noch heute dankbar, dass ich genügend Punkte hatte, um Mathe abzuwählen – sonst wäre es wohl Essig gewesen mit meinem Abitur…

Aber heute soll es nicht um Kurvendiskussionen oder Algebra gehen – sondern um Zahlen und Prozentwerte, die für die Job-Suche wichtig sind.

95-4-1

Aus vielen Gesprächen mit Personalern und der Praxis als Job-Coach weiß ich, dass es bei der Form der Bewerbung eklatante Unterschiede gibt.

Jeder von uns hat etwas, das ich einen „Komfortkanal“ nenne – eine Form, sich bei Firmen und Unternehmen zu bewerben.

Egal ob Initiativbewerbung oder Reaktion auf ein veröffentlichtes Stellenangebot: Von 100 Bewerbern senden ca. 95 ihre Unterlagen direkt schriftlich zu, sei es per Mail, per Formular oder im Briefumschlag.

Ca. 4 von 100 Bewerbern nehmen vorab telefonisch Kontakt mit dem Unternehmen auf, um etwaige Fragen zu klären oder den Namen des zuständigen Personalers zu recherchieren.

Und der letzte verbliebene Bewerber sucht den direkten persönlichen Kontakt vor Ort.

Versetzen Sie sich doch bitte einmal in die Rolle des Personalers, vor dem 100 Bewerbungsmappen liegen.

Weiterlesen

„Alles nur heiße Luft?“ – Bewerbungs-Schummeleien und ihre Folgen

Paulina101 / pixabay.com

Es waren ein paar Konfigurationsschritte, dann war es vollbracht – alle Anforderungen wurden erfüllt und der Erfolg am Markt war absehbar. Die Rede ist von 11 Millionen Fahrzeugen, bei denen Volkswagen die Software manipuliert hat. Dadurch gaukelt das System in einem extra Prüf-Modus vor, die geltenden Schadstoffwerte einzuhalten – sobald der Stecker jedoch wieder gezogen ist, wird ein Vielfaches der zulässigen Massen an CO2 & Co. in die Luft geblasen. Der Skandal hat die Aktie fast ein Drittel ihres Werts verlieren lassen, ganz zu schweigen vom Imageverlust – das ganze Ausmaß ist noch nicht abzusehen. Mehrere Jahre ging es gut, aber jetzt bricht die Hölle über VW herein…

„Die haben halt ein bisschen geschummelt…“

 Svenja Hofert macht in ihrem engagierten Artikel sich und ihrem Ärger berechtigt Luft, dass dieser Betrug als Schummelei verniedlicht wird. Schließlich geht es hier nicht um Versehen oder Zufälle, sondern um geplante und millionenfach wiederholte bewusste Vorgänge. Spätestens seit der Affäre um den telegenen ehemaligen Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist klar, dass auch in beruflichen Dingen kräftig hinters Licht geführt und der Arbeitgeber bewusst getäuscht wird.

 Nicht wenige halten es für ein Kavaliersdelikt, den Lebenslauf zu „frisieren“, das Zeugnis zu „tunen“ oder Phantasie-Zertifikate beizulegen. Plötzlich wird aus dem Urlaub am Ballermann ein akademischer Auslandsaufenthalt; dank Photoshop verbessert sich die Abschlussnote um Welten. Welche unangenehmen und drastischen rechtlichen Folgen solche Tricksereien haben, darüber machen sich die meisten keine Gedanken – oder wischen sie schnell beiseite.

Daher finden Sie hier Fälle aus der Praxis – zur Nachahmung ausdrücklich nicht empfohlen…

Weiterlesen

„I just called to say I want the job…“ – Ein Plädoyer für die telefonische Bewerbung

Alexas_Fotos / pixabay.com

Welche Erfolg versprechenden Möglichkeiten gibt es eigentlich, um sich zu bewerben? Logo, der Klassiker: Die schriftliche Bewerbung. Aber wir sind ja digital: XING. LinkedIn. Oder auch mit einer viralen Mixed-Kampagne aus Blog, Twitter und YouTube. Nicht so der Online-Typ? Dann bleiben natürlich auch noch Karriere- und Fach-Messen. Oder per Telefon… Moment mal: Telefon? Schon komisch, aber wenn’s um den direkten Draht zu den Entscheidern geht, dann werden viele Helden der Schrift plötzlich blass um die Nase. Und schon kommen die ersten Einwände…

Weiterlesen

“Streng nach DIN 5008? Vergiss es…” – Kreative Ideen für die Bewerbung

Flamon / Wikipedia

In unzähligen Bewerbungsratgebern und auch im Unterricht an allgemeinbildenden Schulen gilt sie auch heute noch als non-plus-ultra für die Bewerbung: die Deutsche Industrie-Norm 5008, kurz DIN 5008. In ihr wurden erstmals 1949 Regeln für Aufbau und Gestaltung eines Geschäftsbriefes festgehalten – und durch die Bewerbung soll ja schließlich auch ein ganz besonderes Geschäft zwischen Bewerber und Arbeitgeber zustande kommen…

 

Jahrzehntelang ratterten dann zuerst die Schreibmaschinen und ab Anfang der 1990er Jahre auch die Computer-Tastaturen streng entlang dieser Norm, um sich erfolgreich zu bewerben – Abweichungen wurden sehr ungern gesehen.

 

Was daran schlimm ist?

Weiterlesen

“Vielleicht hätten Sie jemanden fragen sollen, der…” – Jobsuche 1.0

Zaibatsu / Wikipedia

Das WWW feiert in diesen Tagen seinen 25. – happy birthday!
meinestadt.de, XING, Jobbörse der Agentur für Arbeit, LinkedIn, kimeta – 2014 ist es für uns selbstverständlich, dass die Job-Suche (reaktiv wie initiativ) vor allem online stattfindet. Vor 15 Jahren führte einen der Weg noch frühmorgens zur Bahnhofsbuchhandlung, um dort für teuer Mark und Pfennig mehrere regionale und überregionale Zeitungsausgaben zu kaufen und mit dem Textmarker bewaffnet den Stellenteil zu durchforsten.

Der Nachteil der Jobsuche 2.0 besteht darin, dass eine Vielzahl von Job-Suchenden klassische Bewerbungskanäle auslässt, weil sie sie sprichwörtlich “nicht mehr auf dem Schirm” haben.

 

Kennen Sie eigentlich noch diesen herrlichen Spot?

Weiterlesen

„Talk! Talk! Talk!“ – Das telefonische Vorstellungsgespräch

MIH83 / pixabay.com

Vielen Dank für Ihre spannende Bewerbung. Wir freuen uns auf ein ausführliches Telefoninterview mit Ihnen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie am kommenden Freitag um 10 Uhr telefonisch erreichbar sind.

Vielleicht mag es vor 5-10 Jahren noch etwas exotisch und nur Stellenbewerbern in höheren Gehaltskategorien vorbehalten gewesen sein, aber mittlerweile ist das telefonische Vorstellungsgespräch eine übliche Variante des Kennenlernens von Personaler und Bewerber geworden.

Schließlich liegen die Vorteile dieser Form des Gesprächs für den Personaler auf der Hand:

Weiterlesen

“Ihre Karte, bitte!” – Bewerbungsvisitenkarten mit QR-Code

Personaler und Vertriebler arbeiten schon etwas länger damit – also wird es höchste Zeit, dass auch Job-Suchende diese einfache, aber geniale Idee aufgreifen!

Die Rede ist von Visitenkarten mit QR-Code.

Gerade wenn man bereits einige Jahre im Beruf ist und etliche Qualifikationen erworben hat passt ein Lebenslauf nicht mehr unbedingt auf die Rückseite einer Visitenkarte.

Dank QR-Code bieten sich nun neue Möglichkeiten.

Weiterlesen

„Bla, bla, bla…“ – Wie Sie mit wenigen Sätzen Ihre Bewerbungschancen minimieren

GerMai / pixabay.com

Der arme Personaler ist schon zu bemitleiden – jeden Tag landen (gefragt und ungefragt) Bewerbungen auf seinem Schreibtisch und in seinem eMail-Postfach. Das Lesen dieser Bewerbungen gehört zu den Tagesaufgaben dieser Entscheider – und nicht wenigen von ihnen graut es davor, den Umschlag zu öffnen…

Denn was sie dann lesen, verschlägt ihnen oft den Atem – meistens jedoch negativ.

Fassungslos studiert der Personaler Zeilen um Zeilen, nur um dann von all den Phrasen grün und blau gedroschen die Mappe fassungslos von sich zu werfen.

 

Hier sind sie – die TOP 10 der schlimmsten Phrasen, mit denen sie binnen Sekunden ihre Bewerbungschancen minimieren:

Weiterlesen

“Leider können wir Sie nicht berücksichtigen…” – Vom Umgang mit Absagen

Flachovatereza / pixabay.com

Vielen Dank für die von Ihnen übersandten Unterlagen. Leider konnten wir Ihre Bewerbung bei der Vielzahl von Kandidaten nicht berücksichtigen. Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Lebensweg alles Gute und übersenden Ihnen zu unserer Entlastung…

Da ist er wieder: dieser Schlag mitten in die Magengrube! Kurz, aber heftig…

Eine Absage ist so ziemlich das Letzte, was man als Bewerber gebrauchen kann. Zu einem Zeitpunkt, bei dem Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl sehr unstete Werte sind, kann eine Absage – erst recht, wenn Sie so nichtssagend wie die obige formuliert ist – einem den Boden unter den Füßen wegziehen.

Umso wichtiger, dass Sie sich realistisch auf Absagen vorbereiten und einen professionellen Umgang anwenden.

Hier vier wichtige Tipps:

Weiterlesen

Ältere Beiträge

© 2017 chancenmacher.de

Theme von Anders NorénHoch ↑