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Schlagwort: Gefühle

„Schöne Bescherung!“ – Raus aus dem Arbeitslosen-Blues

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Weihnachten, vor einigen Jahren. „Schöne Bescherung!“ – Da war ich also mit meiner Frau, meinem kleinen Sohn und saß arbeitslos unterm Weihnachtsbaum. Wenige Tage zuvor hatte mir mein damaliger Arbeitgeber gekündigt. Obwohl ich lebendiger Christ bin – mir war so gar nicht nach Weihnachten zumute. Plötzlich konnte ich Josef gut verstehen, der sich mit Sicherheit auch Zukunftssorgen um seine kleine Familie machte und mit recht zwiespältigen Gefühlen um die Krippe gesessen haben muss…

Mist! Sch***e!

Gerade zu Weihnachten ist die Gefahr groß, als Arbeit Suchender in ein Loch zu fallen.

 Der Blick auf den deutlichen schmaleren Gaben- oder Esstisch. Der Blick des Nachbarn, der früher immer gegrüßt hat, wenn man zur Arbeit gefahren ist. Die freundliche Nachfrage des Onkels, wie’s denn bei der Arbeit läuft. Die fröhlichen Gesichter um einen herum. Das bald unerfreulich zu Ende gehende Jahr. Das neue Jahr, das mit vielen Fragezeichen versehen ist…

Und schon dreht man sich im Kreis, bestimmt von nachzuvollziehenden Gedanken, die aber alles andere als konstruktiv sind. Unterbrechen Sie diesen Kreislauf – setzen Sie Kontrapunkte!

 

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Der größte Erfolgskiller bei der Job-Suche: Scham

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Meist kommt es unverhofft, evtl. durch ein ungutes Bauchgefühl vorher begleitet – ein Telefonat, ein persönliches Gespräch oder ein Brief. Die Worte sind meist dieselben: “nach reiflicher Überlegung”, “wir sehen uns gezwungen”, “ihr Arbeitsvertrag wird hiermit gekündigt”, “wir bedauern”, “melden Sie sich fristgemäß bei der Agentur für Arbeit”

Und auf einmal ist man ohne Job…

Bei den meisten stellt sich spätestens kurz vor dem Info-Tresen der Agentur für Arbeit neben Trauer und Wut noch ein weiteres Gefühl in der Magengegend ein – Scham.

Scham darüber, beruflich nicht erfolgreich zu sein. Scham, Freunden und Familien gegenüber die Arbeitslosigkeit zu thematisieren. Und manch einer sieht sich sogar als Versager.

Wenn ich BewerberInnen frage, was der größte Erfolgskiller bei der Job-Suche ist, dann werden meist ein niedriger Bildungsabschluss, fehlende Qualifikationen, unzureichende Kinderbetreuungszeiten oder mangelnde Mobilität genannt.

Der größte Killer aber ist – Scham!

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“Leider können wir Sie nicht berücksichtigen…” – Vom Umgang mit Absagen

Flachovatereza / pixabay.com

Vielen Dank für die von Ihnen übersandten Unterlagen. Leider konnten wir Ihre Bewerbung bei der Vielzahl von Kandidaten nicht berücksichtigen. Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Lebensweg alles Gute und übersenden Ihnen zu unserer Entlastung…

Da ist er wieder: dieser Schlag mitten in die Magengrube! Kurz, aber heftig…

Eine Absage ist so ziemlich das Letzte, was man als Bewerber gebrauchen kann. Zu einem Zeitpunkt, bei dem Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl sehr unstete Werte sind, kann eine Absage – erst recht, wenn Sie so nichtssagend wie die obige formuliert ist – einem den Boden unter den Füßen wegziehen.

Umso wichtiger, dass Sie sich realistisch auf Absagen vorbereiten und einen professionellen Umgang anwenden.

Hier vier wichtige Tipps:

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