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„Doof! Doof, doof, doof!!!!!“ Schon fliegen die Figuren über das Spielbrett und der Spielspaß, den unsere Familie gerade noch hatte, ist vorbei…

Mein Sohn verliert nicht gerne beim Spielen – wie es vermutlich niemanden gibt, der das gerne tut.

Verlieren, scheitern, hinfallen – das tut weh.

Erst recht beruflich – Menschen, die im Job scheitern, die arbeitslos werden, sind häufig sehr gekränkte Menschen.

Das Selbstbewusstsein ist beschädigt, die Lebensfreude verletzt.

Nicht wenige ziehen sich zurück, meiden Kontakt und betrauern die Situation, manchmal mit einer gehörigen Portion Selbstmitleid.

So menschlich dieses Verhalten ist, so schädlich ist es mit Blick auf die Zukunft. Das Selbstmitleid trifft nämlich nicht immer auf Mitleid der Mitmenschen. Die Erde dreht sich weiter, das Leben schlägt neue, spannende Kapitel auf. Menschen, die mit ihrem Scheitern hadern, schlagen immer wieder das gleiche Kapitel auf. Sie versuchen, durch die fortwährende Beschäftigung mit der Situation ihr Scheitern zu verarbeiten und zu klären.

So sinnvoll Reflexion sein kann – in manchen Situationen geht es darum, aufzustehen, weiter zu gehen und das gesetzte Ziel zu erreichen.

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