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Wenn es in der Schule etwas gab, wo meine Leistungen noch schlechter waren als bei den Bundesjugendspielen, dann war es das Fach Mathematik. Ich bin der Referendarin, bei der ich damals in der 12. Klasse Unterricht hatte, noch heute dankbar, dass ich genügend Punkte hatte, um Mathe abzuwählen – sonst wäre es wohl Essig gewesen mit meinem Abitur…

Aber heute soll es nicht um Kurvendiskussionen oder Algebra gehen – sondern um Zahlen und Prozentwerte, die für die Job-Suche wichtig sind.

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Aus vielen Gesprächen mit Personalern und der Praxis als Job-Coach weiß ich, dass es bei der Form der Bewerbung eklatante Unterschiede gibt.

Jeder von uns hat etwas, das ich einen „Komfortkanal“ nenne – eine Form, sich bei Firmen und Unternehmen zu bewerben.

Egal ob Initiativbewerbung oder Reaktion auf ein veröffentlichtes Stellenangebot: Von 100 Bewerbern senden ca. 95 ihre Unterlagen direkt schriftlich zu, sei es per Mail, per Formular oder im Briefumschlag.

Ca. 4 von 100 Bewerbern nehmen vorab telefonisch Kontakt mit dem Unternehmen auf, um etwaige Fragen zu klären oder den Namen des zuständigen Personalers zu recherchieren.

Und der letzte verbliebene Bewerber sucht den direkten persönlichen Kontakt vor Ort.

Versetzen Sie sich doch bitte einmal in die Rolle des Personalers, vor dem 100 Bewerbungsmappen liegen.

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