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Schlagwort: Unterlagen

„Alles nur heiße Luft?“ – Bewerbungs-Schummeleien und ihre Folgen

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Es waren ein paar Konfigurationsschritte, dann war es vollbracht – alle Anforderungen wurden erfüllt und der Erfolg am Markt war absehbar. Die Rede ist von 11 Millionen Fahrzeugen, bei denen Volkswagen die Software manipuliert hat. Dadurch gaukelt das System in einem extra Prüf-Modus vor, die geltenden Schadstoffwerte einzuhalten – sobald der Stecker jedoch wieder gezogen ist, wird ein Vielfaches der zulässigen Massen an CO2 & Co. in die Luft geblasen. Der Skandal hat die Aktie fast ein Drittel ihres Werts verlieren lassen, ganz zu schweigen vom Imageverlust – das ganze Ausmaß ist noch nicht abzusehen. Mehrere Jahre ging es gut, aber jetzt bricht die Hölle über VW herein…

„Die haben halt ein bisschen geschummelt…“

 Svenja Hofert macht in ihrem engagierten Artikel sich und ihrem Ärger berechtigt Luft, dass dieser Betrug als Schummelei verniedlicht wird. Schließlich geht es hier nicht um Versehen oder Zufälle, sondern um geplante und millionenfach wiederholte bewusste Vorgänge. Spätestens seit der Affäre um den telegenen ehemaligen Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist klar, dass auch in beruflichen Dingen kräftig hinters Licht geführt und der Arbeitgeber bewusst getäuscht wird.

 Nicht wenige halten es für ein Kavaliersdelikt, den Lebenslauf zu „frisieren“, das Zeugnis zu „tunen“ oder Phantasie-Zertifikate beizulegen. Plötzlich wird aus dem Urlaub am Ballermann ein akademischer Auslandsaufenthalt; dank Photoshop verbessert sich die Abschlussnote um Welten. Welche unangenehmen und drastischen rechtlichen Folgen solche Tricksereien haben, darüber machen sich die meisten keine Gedanken – oder wischen sie schnell beiseite.

Daher finden Sie hier Fälle aus der Praxis – zur Nachahmung ausdrücklich nicht empfohlen…

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“Streng nach DIN 5008? Vergiss es…” – Kreative Ideen für die Bewerbung

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In unzähligen Bewerbungsratgebern und auch im Unterricht an allgemeinbildenden Schulen gilt sie auch heute noch als non-plus-ultra für die Bewerbung: die Deutsche Industrie-Norm 5008, kurz DIN 5008. In ihr wurden erstmals 1949 Regeln für Aufbau und Gestaltung eines Geschäftsbriefes festgehalten – und durch die Bewerbung soll ja schließlich auch ein ganz besonderes Geschäft zwischen Bewerber und Arbeitgeber zustande kommen…

 

Jahrzehntelang ratterten dann zuerst die Schreibmaschinen und ab Anfang der 1990er Jahre auch die Computer-Tastaturen streng entlang dieser Norm, um sich erfolgreich zu bewerben – Abweichungen wurden sehr ungern gesehen.

 

Was daran schlimm ist?

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“Ho, ho!” statt “Oh, oh…” – Wie man die Saure-Gurken-Zeit bei der Job-Suche überbrücken kann

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Weihnachten steht vor der Tür – und damit für viele Job-Suchende ein Problem!

Denn gerade zum Jahreswechsel, sprich entweder vor oder nach Weihnachten, sind viele Personaler und Entscheider im Urlaub. Die meisten Firmen, wenn sie nicht vielleicht sogar geschlossen haben, scheuen sich, in dieser Zeit Personalentscheidungen zu treffen.

Für Job-Suchende heißt das dann meistens

  • keine neuen Stellenausschreibungen
  • keine Einladungen zu Vorstellungsgesprächen
  • keine bzw. eingeschränkte Kontaktmöglichkeit zu Firmen und Betrieben

Und jetzt?

Nutzen Sie diese Leerlauf-Zeit und schalten Sie einen Gang höher. Wie?

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“Sorge in der Zeit, dann hast du in der Not” – Von der Vollständigkeit von Bewerbungsunterlagen

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Eine Gasflasche, ein Feuerstoß, ein lauter Knall – damit begann am 05. Juli 2013 der Großbrand mit Millionenschaden an der Alexander-von-Humboldt-Schule in Wittmund, meinem Nachbarort. Am Ende waren große Teile des Gebäudes komplett zerstört, darunter das Schulsekretariat.

Warum ich das erzähle?

Weil so etwas jederzeit wieder passieren kann – und Sie in Schwierigkeiten bringen kann…

Nach dem Schulabschluss ist für viele erst einmal Durchpusten angesagt, bevor es in die Ausbildung oder ins Studium geht. Anschließend stehen Dinge wie Umzug, Jobwechsel oder Familienplanung auf dem Programm – das Sortieren und Ordnen wichtiger persönlicher Unterlagen (z.B. Schulzeugnisse) fallen da oftmals herunter.

Jahre später kommt dann der Moment, in dem es im Job nicht gut läuft oder man sich beruflich verändern möchte – und da kommen auch die Zeugnisse ins Spiel…

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“Bitte lächeln!” – Tipps fürs perfekte Bewerbungsbild

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“Ein Bild sagt mehr als tausend Worte” – das gilt erst recht für das Bewerbungsbild.

Im Idealfall unterstreicht es eine rundum gelungene und professionelle Bewerbung – im “worst case” macht es den mühsam aufgebauten Eindruck zunichte.

Auch, wenn heutzutage kein “Zwang zum Bild” mehr herrscht, so sind doch die meisten Firmen und Betriebe eher konservativ und bevorzugen Bewerbungen mit aktuellem Bild. Liegt also das Erstellungsdatum des Bildes länger als sechs Monate zurück, sollten Sie den Fotografen Ihres Vertrauens aufsuchen.

Denn aus Erfahrung kann ich nur jedem Bewerber mehr als deutlich davon abraten, sich mit selbst geschossenen Fotos zu bewerben – gute Ware hat guten Wert und rechtfertigt jeden Euro.

 Ein paar Orientierungspunkte, an denen Sie ein gutes Fotostudio erkennen:

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