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Ausreden gibt es immer. Chancen nicht.

Schlagwort: Versagen

„Aufstehen, Krone richten, weiterlaufen“ – Vom Umgang mit Scheitern

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„Doof! Doof, doof, doof!!!!!“ Schon fliegen die Figuren über das Spielbrett und der Spielspaß, den unsere Familie gerade noch hatte, ist vorbei…

Mein Sohn verliert nicht gerne beim Spielen – wie es vermutlich niemanden gibt, der das gerne tut.

Verlieren, scheitern, hinfallen – das tut weh.

Erst recht beruflich – Menschen, die im Job scheitern, die arbeitslos werden, sind häufig sehr gekränkte Menschen.

Das Selbstbewusstsein ist beschädigt, die Lebensfreude verletzt.

Nicht wenige ziehen sich zurück, meiden Kontakt und betrauern die Situation, manchmal mit einer gehörigen Portion Selbstmitleid.

So menschlich dieses Verhalten ist, so schädlich ist es mit Blick auf die Zukunft. Das Selbstmitleid trifft nämlich nicht immer auf Mitleid der Mitmenschen. Die Erde dreht sich weiter, das Leben schlägt neue, spannende Kapitel auf. Menschen, die mit ihrem Scheitern hadern, schlagen immer wieder das gleiche Kapitel auf. Sie versuchen, durch die fortwährende Beschäftigung mit der Situation ihr Scheitern zu verarbeiten und zu klären.

So sinnvoll Reflexion sein kann – in manchen Situationen geht es darum, aufzustehen, weiter zu gehen und das gesetzte Ziel zu erreichen.

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Der größte Erfolgskiller bei der Job-Suche: Scham

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Meist kommt es unverhofft, evtl. durch ein ungutes Bauchgefühl vorher begleitet – ein Telefonat, ein persönliches Gespräch oder ein Brief. Die Worte sind meist dieselben: “nach reiflicher Überlegung”, “wir sehen uns gezwungen”, “ihr Arbeitsvertrag wird hiermit gekündigt”, “wir bedauern”, “melden Sie sich fristgemäß bei der Agentur für Arbeit”

Und auf einmal ist man ohne Job…

Bei den meisten stellt sich spätestens kurz vor dem Info-Tresen der Agentur für Arbeit neben Trauer und Wut noch ein weiteres Gefühl in der Magengegend ein – Scham.

Scham darüber, beruflich nicht erfolgreich zu sein. Scham, Freunden und Familien gegenüber die Arbeitslosigkeit zu thematisieren. Und manch einer sieht sich sogar als Versager.

Wenn ich BewerberInnen frage, was der größte Erfolgskiller bei der Job-Suche ist, dann werden meist ein niedriger Bildungsabschluss, fehlende Qualifikationen, unzureichende Kinderbetreuungszeiten oder mangelnde Mobilität genannt.

Der größte Killer aber ist – Scham!

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“Leider können wir Sie nicht berücksichtigen…” – Vom Umgang mit Absagen

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Vielen Dank für die von Ihnen übersandten Unterlagen. Leider konnten wir Ihre Bewerbung bei der Vielzahl von Kandidaten nicht berücksichtigen. Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Lebensweg alles Gute und übersenden Ihnen zu unserer Entlastung…

Da ist er wieder: dieser Schlag mitten in die Magengrube! Kurz, aber heftig…

Eine Absage ist so ziemlich das Letzte, was man als Bewerber gebrauchen kann. Zu einem Zeitpunkt, bei dem Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl sehr unstete Werte sind, kann eine Absage – erst recht, wenn Sie so nichtssagend wie die obige formuliert ist – einem den Boden unter den Füßen wegziehen.

Umso wichtiger, dass Sie sich realistisch auf Absagen vorbereiten und einen professionellen Umgang anwenden.

Hier vier wichtige Tipps:

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